Testberichte

Rollei Compact Traveler No. 1 Carbon im Test

Gewicht Rollei Traveller No 1 Carbon
Gewicht Rollei Traveller No 1 Carbon

Mein Testbericht zum Rollei Compact Traveler No. 1 Carbon

Seit einiger Zeit habe ich das Rollei Compact Traveler No. 1 Carbon Stativ im regelmäßigen Einsatz und möchte Euch gerne meine persönliche Meinung zusammenschreiben.

Das Compact Traveler No. 1 Carbon Stativ ist eigentlich mein ständiger Reisebegleiter und hat hierbei schon gute Dienste geleistet. Es ist leicht und hat ein vernünftiges Packmaß, so das es auf meinen Reisen auch in den Handgepäcktrolley passt. Solltest Du auch viel unterwegs sein und ein passendes Stativ suchen solltest Du es auf alle Fälle in die engere Auswahl mit einbeziehen.

Technische Spezifikationen des Compact Traveler No. 1 Carbon Stativ

Die Stativbeine bestehen aus fünf Elementen, welche per Schraubverriegelung gelöst und wieder geschlossen werden können. Dazu kommt eine zweiteilige Mittelsäule, ebenfalls aus Carbon, mit der die Arbeitshöhe vergrössert werden kann.

Compact Traveler No 1 Carbon Stativ Arbeitshöhe
Compact Traveler No 1 Carbon Stativ Arbeitshöhe
Compact Traveler No1 Carbon Stativ maximale Arbeitshöhe
Compact Traveler No1 Carbon Stativ maximale Arbeitshöhe

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne die ausgefahrene Mittelsäule komme ich auf eine gemessene Arbeitshöhe von 112 Zentimetern. Fahre ich die zweiteilige Mittelsäule des Compact Traveler No.1 Carbon Stativ komplett aus habe ich eine Arbeitshöhe von maximal 144 Zentimetern. Aufgrund der Leichtbauweise wird es dann aber bei starkem Wind schon etwas wackelig. Dies liegt aber nicht an der Qualität des Stativs sondern in der Natur der Sache. Auch bei Stativen anderer Hersteller hat man dieses Problem und muss einfach Kompromisse eingehen. Zwei Stativbeine sind mit Neopren ummantelt, welches sich gerade bei kalten Witterungen auszeichnet, da das Stativ sich auch anfassen läßt ohne das einem die Finger abfallen 🙂

Die minimale Arbeitshöhe habe ich mit 33 Zentimetern gemessen. Durch die integrierte Mittelsäule kommt man leider nicht weiter runter.

Das Packmaß habe ich mit 32 Zentimetern gemessen, das ist damit sogar etwas kleiner als die Herstellerangabe mit 33 Zentimetern.

Die maximale Belastbarkeit ist beim Compact Traveler No.1 Carbon Stativ mit 8KG vom Hersteller ausgewiesen. Bisher konnte ich dieses Maximalgewicht noch nicht testen, da meine Kamera mit Objektiv (Sony Alpha 7 II und Tamron 28 – 200mm) maximal 1,3KG wiegt. Somit habe ich noch gewaltig Luft nach oben und hatte nie Bedenken das Meine Ausrüstung zu schwer für das Stativ ist.

Der Stativkopf ist ziemlich einfach aufgebaut aber stabil. Der Kugelkopf kann schnell und fest (im Gegensatz zum Rollei C5i) zugezogen werden. Auch eine Aussparung damit man im Hochformat fotografieren kann ist vorhanden. Die Aufnahme hat das Arca Swiss Format und somit sind eigentlich alle so genormten Stativplatten verwendbar.
Im Stativkopf ist eine Wasserwaagenlibelle verbaut, welche die Ausrichtung des Stativs erleichtert.

Ein Bein des Stativs läßt sich demontieren und man kann es mit dem Kugelkopf als Einbeinstativ verwenden. Damit ist man etwas flexibler.

Aufbau und Ersteindruck

Das Rollei Compact Traveler No.1 Carbon Stativ kommt in einer Nylontasche für den Transport. Gut, ich habe diese noch nie genutzt, kann mir aber vorstellen das sie bei widrigen Umständen wie Sand oder Wasser das Stativ gut schützt.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Stativ ein Kugelkopf, eine Smartphone-Halterung, ein< Inbusschlüssel um eventuell die Schrauben der Stativbeine nachzuziehen, eine Schnellwechselplatte und die Stativtasche aus Nylon.

Gewicht Rollei Traveller No 1 Carbon
Gewicht Rollei Traveller No 1 Carbon

Gewogen habe ich das Gewicht Rollei Traveller No 1 Carbon Stativ mit dem Kugelkopf und es brachte 956 Gramm auf die Waage. Der Hersteller gibt es etwas schwerer, nämlich mit 980 Gramm an. Aber leichter finde ich persönlich immer gut.

Handhabung und Funktionalität

Durch den Schraubverschluss der einzelnen Beinelemente des Stativs läßt sich das Stativ schnell und unkompliziert in die passende Höhe und Lage bringen. Auch bei einem unebenen Untergrund läßt sich dieser gut ausgleichen und der Stativkopf ist schnell in der Waage. Zum öffnen der Verschraubungen im eingefahrenen Zustand kann ich sogar alle vier Verschraubungen gleichzeitig lösen. Für die Schrägstellung der Beine sind drei Rasten vorhanden um das Stativ stabil stehen zu lassen. Ohne ausgefahrene Mittelsäule habe ich auch noch nie feststellen können das das Stativ unsicher steht. Sollte man die Mittelsäule ausfahren wird die Spitze des Stativs wie bereits angesprochen immer wackliger. Um die Stabilität zu unterstützen befindet sich am unteren Ende der Mittelsäule ein Haken an dem ein Gewicht, wie z.B. der Kamerarucksack, gehängt werden kann. Dies erweitert noch etwas die Stabilität des Stativs. Aber bisher bin ich auch immer ohne das ausfahren der Mittelsäule sehr gut zurecht gekommen. Am unteren Ende der Stativbeine sind unter den Gummikappen Spikes verbaut. Diese geben dem Stativ auch bei glatten Untergründen einen stabilen halt.

Der Stativkopf sitzt fest wenn man ihn gleich zu Beginn ordentlich zugezogen hat. Den Kopf selbst kann ich einmal um die eigene Achse drehen. Unterstützt werde ich hierbei durch eine zweifache 180 Grad Skala am Boden des Kopfs. Der Kugelkopf selbst ist mit einer Flachschraube gesichert. Hier kann der Kopf in allen Situationen schnell und vor allem fest verriegelt werden. Klar könnte er noch etwas stabiler sein. Dann wäre er aber wieder nicht so leicht. So muss man bei einem Reisestativ immer etwas abwägen und die Vorteile nutzen.

Praxistest des Rollei Traveller No 1 Carbon Stativ

Das Rollei Traveller No 1 Carbon Stativ nutze ich eigentlich nur auf Reisen. Dafür ist es ja auch gemacht. Im Büro zur Produktfotografie oder bei meiner Foodfotografie hier im freien nutze ich hauptsächlich das Rollei C5i, da es hierzu einfach stabiler ist und es nicht gross transportiert werden muss. Aber unterwegs ist es mir einfach zu schwer. Ich habe eigentlich immer auf meinen zwei Sony Kameras wie auf der Canon eine Arca Swiss kompatible Stativplatte montiert, Ein Wechsel der Kamera ist somit kein Problem und geht auch schnell von statten.

Ob im Koffer oder am Fotorucksack hängend ist das Rollei Traveller No 1 Carbon Stativ seit langer Zeit mein treuer Begleiter auf Reisen oder Touren in die Berge. Leichtigkeit gegen Stabilität. Hier muss ein Kompromiss gefunden werden, welchen Rollei sehr gut geschafft hat.

Besondere Features und Zusatzfunktionen

Hier kann ich leider relativ wenig dazu sagen, da ich weder die Trasporttasche noch die Smartphonehalterung im Einsatz habe. Sie machen aber einen stabilen und durchdachten Eindruck.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Preise bei Rollei können teilweise stark variieren. Hier sollte man auf Aktionswochen achten. Ich konnte mein Stativ dann für knappe 100 Euro kaufen. Den UVP von knapp 260 Euro habe ich eigentlich noch nie im Fachhandel vorgefunden. Für die gebotene Qualität sind die 100 Euro in meinen Augen schon ein Schnapper bei dem man zugreifen sollte. Ich habe da schon Stative von anderen Herstellern in den Händen gehabt die für eine deutlich schlechtere Qualität einen höheren Preis aufgerufen haben.

Mein persönliches Fazit zum Rollei Traveller No 1 Carbon Stativ

Wie bereits geschrieben habe ich das Stativ auf meinen Reisen eigentlich im Dauereinsatz und es hat mich noch nie im Stich gelassen. Wenn man es für seinen Einsatzzweck, nämlich dem Reisen, nutzt kann man in meinen Augen nichts falsch machen. Für seinen Einsatzzweck stabil und vor allem leicht ist das Rollei Traveller No 1 Carbon Stativ und ich möchte es auf Reisen nicht mehr missen.

About the author

Pixxelfreak

Hallo, ich bin Ralf Hofstede und ich bin Experte für Fotografie. Begonnen habe ich mit der Fotografie noch in der analogen Zeit mit den 36er Filmrollen und mich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Mein Herz schlägt dabei besonders für die Landschafts- und Städtefotografie. Mein zweites Steckenpferd ist die Foodfotografie, welche ich für mein zweites Projekt, einem Grillmagazin benötige.

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