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Reisefotografie: Dein ultimativer Guide für atemberaubende Reisebilder

Reisefotografie in Bangkok
Reisefotografie in Bangkok

Reisefotografie, das muss mit und das muss ich beachten

Reisefotografie ist mehr als nur das Festhalten von Erinnerungen; es ist eine Kunst, die es ermöglicht, die Schönheit und Einzigartigkeit verschiedener Orte und Kulturen festzuhalten. Als begeisterter Reisefotograf weiß ich, dass die richtige Ausrüstung und Vorbereitung entscheidend sind, um die besten Momente deiner Reisen einzufangen. In diesem Artikel teile ich mit dir meine Tipps und Tricks, wie du atemberaubende Reisebilder machen kannst.

Reisefotografie in Bangkok
Reisefotografie in Bangkok

Die richtige Ausrüstung für Reisefotografie wählen

Die Wahl deiner Ausrüstung hängt von deinem Reiseziel und deinem Stil als Fotograf ab. Hier sind einige Essentials:

Kamera: Ob DSLR, spiegellose Kamera oder sogar ein hochwertiges Smartphone, wähle eine Kamera, die deinen Bedürfnissen entspricht. Berücksichtige Faktoren wie Gewicht, Größe und die verfügbaren Funktionen.

Objektive: Eine gute Auswahl an Objektiven kann den Unterschied ausmachen. Ein Zoomobjektiv (z.B. 24-70mm) ist vielseitig, während ein Weitwinkelobjektiv perfekt für Landschaftsaufnahmen und ein Teleobjektiv ideal für Porträts und Details ist. Da mein Steckenpferd in der Reisefotografie Landschaften und Städte sind habe ich meistens nur zwei Objektive dabei. Mein Tamron 17 – 28mm sowie mein Tamron 28 – 200mm. Damit sind eigentlich alles Bereiche abgedeckt.

Stativ: Ein leichtes, reisefreundliches Stativ ist unerlässlich für Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen in der Reisefotografie. Ich selbst nutze hierfür das Compact Traveller No. 1 von Rollei aus Carbon.

Speicherkarten und Akkus: Sorge für genügend Speicherkapazität und Ersatzakkus, um nicht in der Mitte eines perfekten Fototages ohne Strom oder Speicher dazustehen. Mir ist es lieber mehrere „kleine“ Speicherkarten mitzunehmen als „große“. Auch wechsle ich an den verschiedenen Spots die Speicherkarten durch um bei einem möglichen Defekt einer Karte nicht alle Erinnerungen verliere.

– Externe Festplatte oder Cloudlösung: Um die Daten abends nochmal zu sichern kopiere ich diese auf eine externe SSD. Die Samsung S7 Reihe ist hierzu klein, leicht und Leistungsstark. Sollte ich eine vernünftige Anbindung ans Internet haben kopiere ich die Fotos auch gleich über ein VPN Netzwerk auf meine NAS, welche zuhause im Büro steht.

Reinigungsset: Halte dein Equipment sauber, besonders in staubigen oder sandigen Umgebungen. Was auf keinen Fall dabei fehlen darf ist ein Airblower, Mikrofasertücher und feuchte Reinigungstücher.

Die Kunst des Packens

Beim Packen gilt: so leicht wie möglich. Du willst mobil sein und dich nicht von schwerer Ausrüstung belasten lassen. Wähle einen komfortablen, aber robusten Kamerarucksack, welcher genug Platz für deine Ausrüstung und eventuell ein Laptop oder Tablet zum Bearbeiten der Bilder bietet. Bei mir ist es der Ocean Pro von Rollei, der mich schon seit langer Zeit bei meinen Reisen begleitet. Er ist bequem zu tragen und hat ein geringes Eigengewicht.

Vorbereitung ist alles

Recherche ist der Schlüssel. Informiere dich über dein Ziel, die besten Fotospots, das lokale Wetter und die Lichtverhältnisse. Beachte auch die kulturellen Gegebenheiten und Respektiere lokale Bräuche, besonders wenn du Menschen fotografierst.

Um bestimmte Fotospots schnell vor Ort zu finden nutze ich die Speicherfunktion auf Google Maps. So erstelle ich schon vor Beginn der Reise eine Auswahl an Spots die ich auf keinen Fall missen will. Ist der Spot fotografiert wird die Speicherung auf Google Maps einfach wieder gelöscht.

Funfact am Rande. Wenn ich bei meinen Aktivitäten im Netz auf interessante Spots treffe, speicher ich diese auch wenn kein Trip in die betreffende Gegend geplant ist. Durch eine Häufung von Speicherungen sind so auch schon ungeplante Trips zustande gekommen 🙂

Früh aufstehen und spät bleiben

Das beste Licht für Fotos findest du oft in der goldenen Stunde nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang. Nutze diese Zeiten, um weiche, warme Bilder zu machen. Zur Mittagszeit wenn die Sonne hoch steht entstehen oft harte Schatten, welche für mich das Motiv uninteressant machen. In der Mittagszeit kann man sich dann ruhig Zeit nehmen um die kulinarischen Genüße der Gegend kennenzulernen.

Erzähle eine Geschichte

Gute Reisefotografie erzählt eine Geschichte. Versuche, die Essenz des Ortes einzufangen, indem du sowohl große Szenen als auch kleine Details festhältst. Interaktionen zwischen Menschen, lokale Märkte, Straßenszenen – all das trägt dazu bei, die Atmosphäre und Kultur und Vielfalt eines Ortes widerzuspiegeln.

Experimentiere mit Perspektiven

Sei kreativ mit deinen Perspektiven. Versuche, aus unterschiedlichen Winkeln und Höhen zu fotografieren. Manchmal kann eine ungewöhnliche Perspektive ein alltägliches Motiv in etwas Besonderes verwandeln. Meide die Perspektive, welche Du schon tausend mal im Netz gesehen hast. Oft reichen ein paar Schritte um das Motiv für Dich interessanter und einzigartiger fotografieren zu lassen.

Respektiere deine Umgebung

Sei immer respektvoll gegenüber den Menschen, die du fotografierst. In manchen Kulturen ist es unhöflich, Fotos von Personen ohne deren Erlaubnis zu machen. Ein Lächeln und eine freundliche Geste können Türen öffnen. Tausche mit den Leuten die Nummer für einen Messenger aus und schicke ihnen danach das Foto. Dies kann viele Türen öffnen.

Oder in einigen Ländern sollte man nicht in kurzen Hosen geistliche Stätten betreten. Solche Sachen sollten einfach respektiert und nicht diskutiert werden.

Sicherheit zuerst

Achte auf Deine Sicherheit in der Risefotografie sowie die deiner Ausrüstung. In Menschenmengen oder bei der Erkundung abgelegener Orte ist Vorsicht geboten. Überlege dir, eine Versicherung für deine Ausrüstung abzuschließen. Sollten Wege aus Sicherheitsgründen gesperrt sein, halte Dich dran. Was nützt Dir das tollste Foto wenn es mit Dir irgendwo ein paar hundert Meter den Abhang herunter liegt.

Bearbeite deine Fotos

Die Nachbearbeitung ist ein integraler Bestandteil der Reisefotografie. Einfache Bearbeitungen wie das Anpassen von Kontrast, Helligkeit und Farbsättigung können deine Bilder zum Leben erwecken. Wenn es schnell gehen soll ist Radiant Photo, von dem es mittlerweile auch eine mobile Version gibt, mein persönlicher Favorit.

Genieße den Moment

Vergiss nicht, auch mal die Kamera beiseitezulegen und den Moment zu genießen. Nicht jedes Erlebnis muss durch eine Linse gesehen werden. Reisen hat noch viele andere Facetten als nur die Fotografie. Es ist aber wundervoll beides zusammen zu kombinieren.

Reisefotografie ist eine unglaublich lohnende Erfahrung, die es dir ermöglicht, die Welt um dich herum zu dokumentieren und zu teilen. Mit der richtigen Vorbereitung, Ausrüstung und Einstellung kannst du unglaubliche Bilder machen, die deine Reiseerlebnisse für immer festhalten. Pack deine Kamera und begib dich auf ein Abenteuer, das nicht nur deine Fotografie, sondern auch dein Leben bereichern wird!

About the author

Pixxelfreak

Hallo, ich bin Ralf Hofstede und ich bin Experte für Fotografie. Begonnen habe ich mit der Fotografie noch in der analogen Zeit mit den 36er Filmrollen und mich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Mein Herz schlägt dabei besonders für die Landschafts- und Städtefotografie. Mein zweites Steckenpferd ist die Foodfotografie, welche ich für mein zweites Projekt, einem Grillmagazin benötige.

Du willst mehr über mich wissen? Dann schau doch mal auf meinem Instagram Kanal vorbei.

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